Ein Symbol der Industrialisierung: Das Eisenbahn-Viadukt bei Bad Endbach. Foto: Jan Bosch
Unter diesem Motto ist im Hinterlandmuseum im kreiseigenen Schloss Biedenkopf ab Dienstag, 29. September 2026, eine Foto-Ausstellung des Naturparks Lahn-Dill-Bergland zu sehen. Sie greift die Spuren der Industrialisierung, des Bergbaus im Hinterland und darüber hinaus auf.
Mit der Fotoausstellung weitet sich der Blick über das Hinterland hinaus auf das Gebiet zwischen Lahn und Dill am Übergang zwischen Rothaargebirge und Westerwald. Diese Region ist vielfach vom Bergbau und der damit verbundenen Industrialisierung geprägt. Noch heute finden sich Spuren in der Landschaft, die von ehemaligen Grubenstandorten, der Entwicklung der Eisenbahn oder den Haubergen erzählen. Diese eindrucksvollen Spuren hat der Fotograf Jan Bosch in rund 40 großformatigen Aufnahmen eingefangen. Ergänzend geben historische Fotografien Einblicke in das damalige Arbeits- und Alltagsleben der Menschen. Sechs Kurzfilme sind außerdem zum Thema entstanden, zwei davon können in der Ausstellung angeschaut werden, alle sechs Filme kann man auch online betrachten.
Die Ausstellung ist vom 29. September bis zum Ende der Museumssaison am 15. November zu sehen. Geöffnet ist das Hinterlandmuseum von Dienstag bis Sonntag und an Feiertagen jeweils von 10 bis 18 Uhr, montags ist das Haus geschlossen. Der Eintritt kostet für Erwachsene vier Euro, für Kinder von vier bis 14 Jahren 2,50 Euro.
