Zwei Stücke des Schenckbarschen Hoftheaters zu „KI – Künstliche Intelligenz“
Sonntag, 10. August um 15 Uhr
„Auch KI will gelernt sein“ von Christoph Kaiser
Das Stück mit dem Untertitel „Noch Dienerin oder Herrin?“ beschäftigt sich mit dem komplizierten Verhältnis des Menschen zur allgegenwärtigen KI. Die Fragen um die Auswirkung der Digitalisierung sind zur Zeit so ausufernd und geradezu übermächtig, dass aus dem eigentlich größeren Stück „Da gibt’s bestimmt eine App für“, an dem Kaiser seit vier Jahren arbeitet, zwei Stücke gemacht wurden.
Das erste davon kommt jetzt zur Aufführung. Darin muss sich eine Theatergruppe damit beschäftigen, ob KI für sie nützlich oder schädlich oder vielleicht beides ist? Und was ist eigentlich das Stadtwappen von Venedig?
Da das Stück auch schon im Vorfeld für einige Diskussionen gesorgt hat, ist im Abschluss Gelegenheit, mit den Ensemblemitgliedern und dem Autor ins Gespräch zu kommen. Der Eintritt ist frei, am Ausgang bietet sich aber eine Gelegenheit, eine Spende zu geben.
Sonntag, 24. August um 15 Uhr
Das System ist schon allen bekannt, die an den Sackpfeifelyrik-Spaziergängen teilgenommen haben: Alle Anwesenden sind eingeladen, sich von dem, was andere zeigen, lesen, vorsingen, spielen ec. anstecken zu lassen und sich selbst auf die Bühne zu trauen. Es droht zwar Kritik aus dem Publikum, aber wer zu laut kritisiert, ist grundsätzlich als nächtes auf der Bühne, um es selbst besser zu machen.
Alles an eigenen Gedichten, Lieblingsliedern, Lieblingsgedanken ist willkommen, solange es sich im rechtlichen und sozial adäquaten Rahmen bewegt. Beleidigungen und alles, was man selbst nicht erleben will, sind tabu, offene Bühnen sind also einfach zivilisiert. Sollte sich sonst niemand trauen, gibt es Gedichte von Christoph Kaiser zu hören; dieser Kelch kann aber durch rege Beteiligung anderer am Publikum vorübergehen. Der Eintritt ist frei.
Sollte strömender Regen fallen, fallen beide Veranstaltungen aus, kleidungsmäßig beherrschbares Wetter, Wind und Wolken verhindern die Aufführen nicht. Es lohnt sich also in jedem Fall, auf dem Schloss vorbei zu sehen.
Bild: Gerd Altmann von Pixabay